MAGAZIN - MEMBERSHIP vs CHARTER
Privatjet-Mitgliedschaft vs On-Demand-Charter
Jet Cards und Charter-Mitgliedschaften versprechen garantierte Verfuegbarkeit und feste Preise. Sie machen sich aber erst ab einer bestimmten jaehrlichen Flugstundenzahl bezahlt. Nachfolgend der direkte Vergleich.
| Merkmal | On-Demand-Charter | Jet Card / Mitgliedschaft |
|---|---|---|
| Vorabkosten | 0 EUR | 100.000 bis 500.000 EUR (Deposit) |
| Verfuegbarkeit | 24 bis 48 Std. Vorlauf | 10 bis 24 Std. garantiert |
| Preis pro Stunde | Marktrate ohne Aufschlag | 10 bis 25 Prozent Aufschlag |
| Flexibilitaet Muster | jedes verfuegbare Muster | meist eine Kategorie fixiert |
| Break-even | immer wirtschaftlich | ab ca. 25 Flugstunden pro Jahr |
| Preisrisiko | Marktrate zum Buchungszeitpunkt | fixiert per Vertrag |
Wann Jet Card oder Mitgliedschaft?
Ab rund 25 bis 50 jaehrlichen Flugstunden mit vorhersehbarem Bedarf (z. B. woechentliche Pendelfluege). Kalkulierbare Kosten, feste Muster-Kategorie, garantierter Zugriff auch in Peak-Wochen.
Wann On-Demand?
Unter 25 Stunden pro Jahr, wechselnde Missionsprofile (heute Midsize innerhalb Europa, naechste Woche ULR nach New York), oder wenn Sie kein Kapital binden wollen. In 9 von 10 Faellen ist On-Demand die effizientere Wahl.
Fractional Ownership - die dritte Option
Bruchteilseigentum an einem Flugzeug (z. B. 1/16 Anteil) ist ab 300 Stunden pro Jahr wirtschaftlich. Fuer die meisten Charterkunden ist der Kapitaleinsatz zu hoch, bietet aber die hoechste Verfuegbarkeit und steuerliche Abschreibung.