LEITFAeDEN - PROZESS

Was macht ein Privatjet-Broker?

Ein Broker besitzt keine Flugzeuge - er arrangiert Charter zwischen Ihnen und dem Operator. Klingt banal, entscheidet aber ueber Preis, Sicherheit und Erlebnis der gesamten Reise.

Was der Broker konkret tut

Musterauswahl: aus 1.500+ europaeisch registrierten Charter-Mustern die passende Kategorie fuer Ihre Route und Passagierzahl.

Operator-Due-Diligence: Zertifizierung (ARGUS, Wyvern, IS-BAO), Versicherungslimits, Wartungshistorie, Piloten-Qualifikation.

Preisverhandlung: mehrere Quotes einholen, Positionierungskosten reduzieren, Peak-Aufschlaege begrenzen.

Vertrag & Zahlungsabwicklung: Charter-Contract, Ausfalllogik, Zoll-Meldung, Passenger Manifest.

Ansprechpartner am Reisetag: ein Kontakt fuer alle Beteiligten - FBO, Operator, Ground Handling.

Wie ein Broker verdient

Zwei Modelle sind ueblich: Marge auf den Operator-Preis (3 bis 10 Prozent, im Angebot sichtbar) oder feste Servicegebuehr. Serioese Broker legen ihr Modell offen. Angebote ohne erkennbare Marge sind ein Warnsignal - der Betrag existiert immer, er wird nur verschleiert.

Woran Sie einen serioesen Broker erkennen

Nennt Operator-Namen im Angebot (nicht nur "Cessna Citation XLS"). Fordert IATA-/EBAA-Mitgliedschaft oder aequivalente Zertifizierung nachweisbar auf. Beantwortet Rueckfragen zur Sicherheit ohne Ausweichmanoever. Verzichtet auf Lockangebote mit Preisen 40 Prozent unter Marktschnitt.

Und: er sagt Ihnen, wenn Charter fuer Ihre Strecke nicht die richtige Loesung ist - z. B. wenn eine Business-Class-Buchung fuer eine Einzelperson wirtschaftlicher waere.

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